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Switchingmethoden im Vergleich

Cut-Through

  • Liest nur bis zum Type / Length ein

  • Schnelles Switchingverfahren (kürzeres Delay)

  • Braucht keinen RAM für Datenpufferung

  • Wenig / kaum CPU belastend

  • Keine Fehlerkorrektur

  • Nur sehr eingeschränkt VLAN tauglich (nur portbasierte VLANs werden unterstützt)

  • Kein QoS fähig

  • VOIP tauglich

  • Keine Bandbreitenanpassung möglich

Einsatzgebiet:

  • Billige, einfache Small Office bzw. Home Office Switche

  • Nur für synchrones Switching geeignet

 

Store and Forward

  • Liest den kompletten Frame ein

  • Langsamstes Switchingverfahren (größtes Delay, kompletter Frame wird eingelesen)

  • Braucht viel RAM für die Datenpufferung

  • Beansprucht CPU stark da bei jeden Frame die CRC Prüfsumme neu berechnet werden muss

  • Gute Fehlerkorrektur

  • Uneingeschränkt VLAN tauglich

  • QoS fähig

  • VOIP tauglich, aber manchmal ist das Delay ohne Queing für VOIP zu groß

Einsatzgebiet:

  • Switch für Enterprise Bereich bei denen Bandbreitenanpassung (asynchrones Switching) zwingend erforderlich ist

 

Fragment Free

  • Liest den Frame bis zu den Daten ein (inkl. ein paar Bytes der Daten und CRC)

  • Es werden nur 70 – 76 Byte eingelesen

  • Delay ist höher als bei Cut Through, aber geringer als bei Store and Forward

  • Ist gemäß IEEE 802.1Q vollständig VLAN tauglich

  • QoS (Quolity of Service) fähig

  • Optimiert für VOIP

  • Erkennt nur Runts (Frames kleiner 64 Byte) und verwirft sie

  • Minimale Fehlerkorrekturmöglichkeiten

  • Eignet sich nicht für Bandbreitenanpassung

  • CPU und RAM werden nur mäßig belastet

Einsatzgebiet:

  • Für VLAN Umgebungen mit VOIP Einsatz (nur im synchronen Switching gut)

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